Haarverlängerung

Methoden der Haarverlängerung

Es gibt verschiedene Methoden der Haarverlängerung.

Das Grundprinzip, das alle gemeinsam haben: Das Fremdhaar wird im Echthaar befestigt. Bei vielen Methoden spielt dabei die Einwirkung von Hitze eine wichtige Rolle. Ein Verbindungsstoff wird erhitzt und fügt wie ein Kleber Echthaar und neue Haarsträhne zusammen.

Nichts ist besser für Ihr Haar.

"Heiße" Methode

Als Klebe-Substanz wird häufig künstliches Keratin verwendet. Es ist in chemischer Hinsicht identisch mit dem haareigenen Keratin (unser Haar besteht zu 90 Prozent aus dem Protein). Aber auch hochwertige Kunststoffe wie Polymere werden verwendet Die Verbindungsstelle zwischen Eigenhaar und neuer Strähne wird 'Bonding‘ ('bond': engl. für 'kleben, binden') genannt. Sie kann, je nachdem welche Methode der ‚heißen‘ Haarverlängerung angewandt wird, rund oder flach ausfallen. Die Qualität der Bondings entscheidet wesentlich über die Haltbarkeit der Haarverlängerung. Schlecht verarbeitete Bondings können sich unangenehm anfühlen oder sich lösen - die eingesetzten Haare gehen dabei verloren. Zum Lösen der Verbindungen kommt oft Alkohol zum Einsatz.

Woher stammt das Fremdhaar?

Beschaffung und Verarbeitung des Haares sind nämlich aufwändig. Am teuersten und seltensten ist europäisches Haar. Weil es nur in kleinen Mengen verfügbar ist, stammt das meiste Echthaar für Haarverlängerungen aus Indien. Indisches Haar ist europäischem Haar relativ ähnlich. Das Fremdhaar aus Indien wird anschließend nach Europa gebracht und dort weiterverarbeitet. Es wird gereinigt, eventuell gefärbt und speziell veredelt. Je schonender das Haar behandelt wird, desto teurer wird das Endprodukt. Beim Friseur kommt das Fremdhaar schließlich als einzeln verpackte Strähnen an, die schon für die jeweilige Befestigungsart präpariert sind.

Mehr Infos - Häufig gestellte Fragen

Um die Klebestellen zu schonen, sollte das Haar vor jedem Kämmen mit den Fingern aufgelockert werden. Spezielle Extensions-Bürsten mit weichen, weiter auseinanderstehenden Borsten eignen sich am besten für die Pflege, trotzdem sollte man niemals zu kräftig durchbürsten! Extensions werden immer partienweise gekämmt: erst die Spitzen, dann der Mittelteil und zum Schluss der Ansatz. Entscheidend ist, dass sich die einzelnen Strähnen nicht verknoten – deshalb die Haare über Nacht zu einem Zopf binden oder locker zu einer Hochsteckfrisur zusammennehmen.
Wer keine Spezialprodukte zur Hand hat, sollte bei der Pflege auf Zusätze wie Silikon, Öle, Weizenprotein oder Alkohol verzichten. Die könnten die Bondings aufweichen. Auch Babyshampoo ist absolut ungeeignet. "Damit sich Strähnen nicht verknoten, sollten die Haare am besten unter der Dusche und nicht über Kopf gewaschen werden. Maximal dreimal pro Woche reicht", so der Profi. Danach braucht man einen Conditioner für bessere Kämmbarkeit.
Pferdeschwanz, Hochsteckfrisur – alles kein Problem: Die Haare zunächst vorsichtig mit dem Handtuch vortrocknen, dabei aber nicht rubbeln. Bei Echthaar-Extensions können Glätteisen, Föhn und Lockenstab ohne Bedenken verwendet werden. Ein Hitzeschutzprodukt ist ganz wichtig! Gutmann rät: „Achten Sie dabei darauf, nicht an die Verbindungsstellen zu kommen, da diese sonst frühzeitig Halt verlieren.“ Extreme Hitze kann aber auch die Längen der Extensions schädigen, deshalb nie auf höchster Stufe stylen
Spätestens wenn die Bondings so weit herausgewachsen sind, dass sie sichtbar werden, sollte der Friseur die Haarverlängerungen entfernen. Fallen vorher einzelne Strähnen aus – zehn sind völlig normal – kann das auch an falscher Pflege oder zu intensivem Styling liegen. Der Experte versichert: "Die Echthaar-Extensions sind so fest ins Eigenhaar eingearbeitet, dass sie bis zu 5 Monate halten."
Haarverdichtung heißt das Zauberwort bei dünnem Haar. "Gezielt gesetzte Strähnen sind unsichtbare Volumenbooster und sorgen für eine volle, griffige und gesund aussehende Haarpracht. Einzige Einschränkung: „Der Kunde darf nicht unter krankheitsbedingtem Haarausfall leiden."
Da den Extensions natürliche Nährstoffe aus der Kopfhaut fehlen, ist die richtige Pflege überaus wichtig. Es gibt spezielle Pflegeprodukte, die auf Haarverlängerungen abgestimmt sind. Wichtig ist, dass man die richtigen Bürsten verwendet, um sich nicht an den Bondings zu verhaken.
Die Verbindungsstellen der Hairdrems-Extensions werden mit einer speziellen, auf die Zusammensetzung der Bondings abgestimmten Lotion gelöst, die Extensions können anschließend problemlos herausgezogen werden. Für das Eigenhaar ist diese Entfernung absolut schonend.
Nein, zu beachten ist lediglich, dass während einer Schwangerschaft oder Stillzeit aufgrund hormoneller Schwankungen es verstärkt zu Haarausfall kommen kann. Ist dies der Fall, müssen die Extensions entfernt werden, da das Eigenhaar das Gewicht aufgrund des hormonellen Haarausfalles nicht tragen kann.
Ich empfehle prinzipiell bei hormonellem oder auch krankheitsbedingtem Haarausfall nicht sofort nach Eintritt der Besserung eine Verlängerung / Verdichtung durchzuführen. Man sollte dem Haar genügend Zeit geben, um sich zu erholen und die Haarwurzeln zu stärken. Da starker Haarausfall meist medikamentöse oder hormonelle Ursachen hat, muss der Haarausfall erst gestoppt werden bevor die Extentions eingearbeitet werden können, da ich für eine Haltbarkeit sonst nicht garantiere.
Bei Haarausfall niemals Extensions anbringen, das Gewicht der Strähnen zerrt an den Wurzeln und kann alles noch verschlimmern. Ebenfalls ungeeignet sind strapazierte oder sehr kurze Haare. Haarbürsten mit Noppen können die Strähnen lösen oder die eigenen Haare ausreißen. Besser sind Spezialbürsten.
Der Preis hängt von mehreren Faktoren ab:
Die Qualität der Haare ist natürlich ausschlaggebend. Außerdem ist auch die Menge der Haare wichtig. Etwa 50 bis 60 Zentimeter dieser hochwertigen Extensions können um die 200-300 Euro kosten, wenn sie mit hochwertigen Bondings befestigt werden. Ein echter Vorteil dieser Variante: Sie können sich die Haare mit diesen Extensions mehrmals verlängern lassen. Die Kosten der Arbeitszeit betragen ca. 180€.
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